Die kontinuierliche und regelmäßige Zusammenarbeit zwischen den Kindertagesstätten unseres Schuleinzugsgebietes und unserer Grundschule in Langenholtensen ist in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in unserer Schularbeit vor und während der Einschulungsphase aber auch darüber hinaus geworden. Bei diesen „Kontakten nach außen“ stehen für uns Lehrkräfte immer die Kinder im Mittelpunkt, die uns als zukünftige Schülerinnen und Schüler anvertraut werden.
Die Schulkinder der Schule im Kirchtal kommen aus den Ortschaften Langenholtensen, Brunstein, Lagershausen, Denkershausen und Imbshausen.
Die meisten dieser Kinder besuchen vor ihrer Einschulung die zu unserem Einzugsbereich gehörenden Städtischen Kindergärten in Langenholtensen (direkt benachbart neben dem Schulgebäude gelegen/ Vormittags- und Nachmittagsgruppen) und in der drei Kilometer entfernten Ortschaft Lagershausen (Vormittagsgruppen).
Außerdem lassen einige Eltern, z.B. aus familiären Gründen, vereinzelt ihre Kinder auch bei den benachbarten Kindergärten Ostpreußenstraße in Northeim oder bei der privaten Kindertagesstätte in Katlenburg betreuen.
Von unserer Schule aus bestehen außerdem Kontakte zum Heilpädagogischen Kindergarten der Stadt Einbeck. Dort werden ebenfalls Kinder unseres Einzugsbereiches betreut, die in besonderem Maße während ihrer Entwicklung gefördert werden müssen.
Zeitweise kommen also Kinder aus vier verschiedenen Kindergärten in einer neu zu bildenden 1. Klasse zusammen.
Es gilt für uns, den Übergang von der Zeit der eher spielerischen Lernerfahrungen in Elternhaus und Kindergarten zur Zeit der langsam umfassender werdenden Lernwelt der Schule für die Kinder weitgehend nahtlos zu gestalten. Ein `Baustein` mit dem dies gelingen kann sind die zahlreichen gegenseitigen Gespräche mit Erziehungs-berechtigten, Erzieherinnen, Logopäden und Ärzten. Diesen informellen und fachlichen Gesprächen räumen wir im Vorfeld der Einschulung breiten Raum ein.
Dabei geht es uns darum, ein möglichst umfassendes Bild der bisherigen geistig-seelischen und körperlichen Entwicklung eines Kindes zu erhalten. So lassen sich die Planungen für das beginnende Schulleben des Kindes und für den zukünftigen Erstunterricht eingehender vorbereiten. Im einzelnen kann unsere schulische Zusammenarbeit mit den Kindergärten im Verlaufe eines Schuljahres mit folgenden Eckpunkten in Organisation und Durchführung charakterisiert werden:
Zeitraum
Ablauf Zusammenarbeit
August/Sept
Vorgespräche mit den Erzieherinnen über die zukünftigen Schulkinder,
Einblick in die Arbeit der KiGa - Gruppen, Austausch, evtl. erste Elterngespräche,erstes Kennenlernen der Kinder
September
gemeinsamer Informationsabend v. Schulteam u.
Erzieherinnen für die Eltern zum Thema „Schulreife“o.ä.
September
Anmeldung der zukünftigen Erstklässler an der Schule
mit der obligatorischen Feststellung des Sprachstands;
Kontaktaufnahme/Gespräch mit dem Kind durch Schulleitung und einzelne Lehrkräfte / Elterngespräche
September/Oktober
Rückmeldung/Informationsaustausch mit den Kindergärten über die bisherigen Entwicklungsbeobachtungen der einzelnen Kinder
Oktober
ggf. weitere Einladung einzelner Kinder zum Sprachtest
Januar
Kontakt Gesundheitsamt-Schule-Kindergarten;
Untersuchung der Kindergartenkinder auf Schulreife d.d.
Gesundheitsamt; Rücksprache Ärztin-Schulleitung – Informationsaustausch mit Erzieherinnen
während des laufenden Schuljahres
gemeinsame Veranstaltungen / Feste / gegenseitige Besuche
Absprachen über Turnstunden/Sportunterricht in gemeinsam genutzter Halle
April/Mai
zukünftige Schulanfänger werden eingeladen in Kleingruppen zum „Unterrichtsspiel“ – Überprüfung der Lernausgangslage; Gespräch mit Erzieherinnen:
Entscheidung über evtl. Zurückstellung, Weiterarbeit im
Kiga mit zukünftigen Schulkindern
Juni
Juli
Einladung der Kiga- Gruppen zur „Schnupperstunde“ in der Schule
Sommerfest (Abschluss f. d. Schulkinder im Kiga) mit Kindergärten und Schule
Die Qualität und der Erfolg unserer Unterrichts- und Erziehungstätigkeit an der Schule im Kirchtal hängen für uns entscheidend mit ab von einer möglichst genauenKenntnis und einer damit verbundenen eingehenden Analyse der unterschiedlichen Lebens- und Lernvoraussetzungen unserer Schulkinder. Die inzwischen immer mehr gewachsene vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften unserer Schule und den Erzieherinnen der Kindertagesstätten unseres Umfeldes sind dafür unverzichtbar geworden. Das schließt die gegenseitige Achtung des jeweils anderen Berufsfeldes und auch die gemeinsame Kooperation mit den Eltern der Kindergarten- und Schulkinder selbstverständlich mit ein.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Als Partner der Eltern hilft die Grundschule im Kirchtal bei der Bewältigung von Schul- und Erziehungsproblemen.
Eltern und Lehrkräfte tragen gemeinsam die Verantwortung für die Kinder. Die Eltern haben diese Verantwortung von Geburt an zumindest bis zur Volljährigkeit. In vielen Fällen empfinden sie sie ein Leben lang.
Sie begleiten und unterstützen ihre Kinder auch dann noch, wenn die Lehrkräfte sie längst aus den Augen verloren haben, denn die Lehrer sind nur für eine zeitlich begrenzte Phase beteiligt.
Die Grundschule im Kirchtal weiß dies und nutzt das elterliche Engagement. Ein effektives Lernumfeld kann folglich geschaffen werden, wenn der regelmäßige Austausch zwischen Schule, Elternhaus und Lehrern erfolgt. Erst die Verbindung der Biographien der Kinder, die Alltagserfahrungen der Eltern mit ihren Kindern (Stärken, Vorlieben, etc.), die Kompetenzen der Eltern mit der pädagogischen Kompetenz der Lehrkräfte kann alle möglichen Handlungs- und Gestaltungsspielräume in der Schule aufzeigen und vielfältig gestalten. Die Erziehung im Elternhaus und in der Schule sollen sich so weit wie möglich ergänzen. Dabei sind die Persönlichkeitsrechte und das Erziehungsrecht der Eltern zu achten. Zurückhaltung, Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber verschiedenen Wertvorstellungen sind hier geboten.
Die Grundschule informiert deshalb regelmäßig die Eltern über alle Entwicklungen in der Schule, bindet die Eltern in alle relevanten Entscheidungen ein und befürwortet die aktive Mitwirkung der Eltern im Schulalltag.Hierfür bietet sie diverse Möglichkeiten an.
Die gesetzlich geregelte Schulmitwirkung im Niedersächsischen Schulgesetz § 88-96 gibt dafür den Rahmen.
Seit dem Schuljahr 2007/08 gibt es einen Schulvorstand, in dem sich Eltern noch verstärkter für Schule einsetzen können. Die Häufigkeit, mit der die Gremien zusammen kommen, orientiert sich am aktuellen Bedarf und den Vorgaben. Außerdem sind die Eltern beteiligt an Projekten und besonderen Veranstaltungen wie Klassenfeiern, Unterrichtsgängen, Ausflügen, Theaterfahrten, Gottesdiensten, Sportfesten, Aktionsnachmittagen (Basteln, Kartoffeltag,etc.)
Die Bereitschaft der Eltern zur Mitwirkung und Verantwortungsübernahmen über die Mitwirkungsgremien hinaus findet ihren organisierten Ausdruck im Förderverein.
- Elternabende
In der Grundschule im Kirchtal finden pro Schuljahr in jeder Klasse 2-4 Elternabende statt (z.B. mit den Inhalten "Transparenz der Leistungsbewertung" und "Lerninhalte"). Zu den Elternabenden laden die gewählten Elternvertreter in Absprache mit dem Klassenlehrer ein.
- Elternsprechtage/ Beratungsgespräche
Es gibt zwei feste Termine für Elternsprechtage im Schuljahr. An diesen Tagen wird darauf geachtet, dass die Eltern die Möglichkeit haben, sämtliche Fachlehrer ihres Kindes/ihrer Kinder an einem Tag und nach bestmöglicher zeitlicher Abstimmung zu sprechen. Terminliche Wünsche der Eltern werden verstärkt berücksichtigt. Auch Sondertermine sind möglich.
Die Sprechtage finden möglichst im November und März atatt, damit ein kontinuierlicher Einblick
(November, Zwischenzeugnis, März, Jahreszeugnis) in die Leistung des Kindes gewährleistet ist.
- Sprechzeiten der KollegInnen
Darüber hinaus bietet jede Lehrkraft den Eltern eine wöchentliche Sprechzeit (nach vorheriger Anmeldung) an und ist privat zu abgesprochenen Zeiten telefonisch erreichbar. Bei Kindern mit speziellen Schwierigkeiten steht die Lehrkraft in regelmäßigem Kontakt (persönlich oder telefonisch) mit den Eltern und falls erforderlich auch mit außerschulischen Experten (z.B Therapeuten, Jugendamt, Tagesgruppe Kalefeld).
- Stammtische
Neben den Elternabenden finden in einigen Klassen regelmäßig Stammtische statt, die von den Elternvertretern organisiert werden und zu denen KollegInnen auch immer gern gesehen sind.
- Offizielle Schulgremien
- Förderverein
Förderverein Kinderparadies
Gemeinnütziger Förderverein Kindergarten und Schule Langenholtensen e.V.
Seit 1993 gibt es den Förderverein "Kinderparadies. Zunächst wurde der Neubau des Kindergartens unterstützt. Seit der Fertigstellung im Jahre 1996 übertrug der Verein seine Fördertätigkeit auch auch auf die Grundschule in Langenholtensen. Seitdem wird die Arbeit für die Kinder in vielen Bereichen hauptsächlich durch finanzielle Zuschüsse unterstützt oder durch Anschaffungen von z.B. Spielgeräten und Lernmitteln.
Des weiteren organisiert er hin und wieder Vortragsreihen zu interessanten Themen mit inner- und außerschulischen Referenten -
2009: Vortrag zur Projektwoche: Benimm ist in
2008: Vortrag zum Thema: Schreibwerkstatt
2007: Vortrag zur Rechtschreibreform
2006: Vortrag zum Thema: ADHS